DURCH GEZIELTE ATEMTECHNIK ZU MEHR HUSTENDISZIPLIN

Trockener Reizhusten tritt meist im Rahmen einer Erkältung auf. Dabei wird die durch die Erkältungsviren ohnehin schon angegriffene Atemwegsschleimhaut durch den ständigen Hustenreiz immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Je länger der Reizhusten andauert, desto gravierender die Verletzungen. Trockener Reizhusten hält entstandene Schleimhautwunden offen. Nicht zu vergessen sind dabei weitere „reizende“ Faktoren wie Rauchen oder trockene Heizungsluft, die die Lunge zusätzlich belasten.

Unter Hustendisziplin verstehen wir, dass man nicht immer hemmungs- und willenlos loshustet, wenn etwas in den Bronchien kitzelt. Mithilfe von besonderen (Atem-)Techniken kann man Einfluss darauf nehmen und kontrolliert husten. Bei einem trockenen Reizhusten lässt sich die Reizhusten-Spirale dank Hustendisziplin unterbrechen und längere Ruhephasen zwischen den Hustenstößen erreichen.
Zwar ist die Hustendisziplin die am schwersten erlernbare Hustentechnik überhaupt – aber sie lässt sich mit folgenden Übungen Schritt für Schritt verbessern.

1. Zwerchfellatmung

Stellen oder setzen Sie sich aufrecht, in bequemer Position hin. Legen Sie die linke Hand auf den Brustkorb, die rechte auf den Bauchnabel. Atmen Sie langsam aus. Beim tiefen Einatmen lassen Sie die Luft wieder in die Lunge strömen und spüren Sie, wie sich die Bauchdecke unter der rechten Hand langsam hebt. Wenn nötig, drücken Sie währenddessen mit der linken Hand gegen den Brustkorb, damit dieser sich nicht weitet. Atmen Sie nun durch die Nase wieder aus und drücken dabei sanft gegen die Bauchdecke. Ziel der Übung ist es, nur die Bauchdecke, nicht aber den Brustkorb zu bewegen.

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2. Flankenatmung

Legen Sie sich auf den Rücken, die Handflächen an die unteren Rippen und an die Taille. Atmen Sie nun aus. Stellen Sie sich beim Einatmen bildlich vor, wie der größte Teil der Atemluft in die Flanken fließt. Spürbar wird das durch die Weitung des Brustkorbs, die Hände werden zur Seite gedrückt. Atmen Sie ruhig durch die Nase wieder aus.

3. Obere Atmung

Ausgangsposition wie bei der ersten Übung. Kreuzen Sie die Unterarme und legen die rechte Hand auf den linken oberen Brustkorb und das linke Schlüsselbein, die linke Hand auf den rechten oberen Brustkorb und das rechte Schlüsselbein. Atmen Sie ruhig aus und wieder ein. Stellen Sie sich beim Einatmen bildlich vor, wie der größte Teil der Atemluft bis in die Lungenspitzen fließt. Der Brustkorb dehnt sich spürbar, die Hände werden mitbewegt. Die Schultern bleiben dabei locker, sie sollten sich nicht nach oben bewegen. Atmen Sie nun kontrolliert durch die Nase wieder aus. Spüren Sie, wie sich der Oberkörper wieder senkt.

4. Vollatmung

Die Vollatmung ist die Kombination der Atemübungen 1 bis 3 und zugleich die natürliche Atmung des Menschen. Legen Sie sich hierzu auf den Rücken und richten Sie Ihre gesamte Konzentration auf die Vollatmung. Atmen Sie einmal aus und wieder ein. Lassen Sie dabei die einströmende Atemluft zunächst in den unteren Teil der Lunge strömen und dann immer weiter die Lunge füllen. Spüren Sie, wie sich erst der Bauch hebt, dann die Flanken und wie sich zuletzt der obere Brustkorb weitet. Atmen Sie langsam aus und entspannen Sie dabei die Atemmuskeln. Vermeiden Sie während der Übung jede Anstrengung. Der Atem soll im Laufe der Übungen immer tiefer und gleichmäßiger werden.

IN DER RUHE STECKT DIE KRAFT

Hustenstiller mit Pentoxyverin (wie z.B.: Silomat® 2,13mg/ml Lösung zum Einnehmen) wirken zuverlässig, schnell und lang anhaltend. Sie verhelfen so nicht nur zu einem entspannteren Tag. Die Einnahme der letzten Dosis kurz vor dem Schlafengehen sorgt auch für eine erholsame Nachtruhe. Dadurch, dass sich der kräftezehrende Husten rasch legt, wird weiteren Schleimhautreizungen vorgebeugt. Der Körper kommt endlich zur Ruhe.

  • Wirkt bereits nach 10 - 20 Minuten und hält bis zu 6 Stunden
  • Zentrale Hustenstillung ohne Hustenblockade
  • Befeuchtet gereizte Stellen im Hals
  • Leichte bronchodilatatorische und spasmolytische Wirkung
  • Auch für Patienten mit Asthma und COPD-Patienten geeignet
  • Ohne Alkohol, Zucker und künstliche Farbstoffe
Alter Körpergewicht (kg) Dosierung (ml)
 Kinder 6-15 Jahre 20 bis 26 3-4 mal täglich 5 ml
  27 bis 45 3-4 mal täglich 7,5 ml
  46 bis 60 3-4 mal täglich 15 ml
Jugendliche > 15 Jahre und Erwachsene >60 3-4 mal täglich 15 ml

 

Letzte Aktualisierung: 22.01.2020