Kreuzallergien unter der Lupe

Pollenallergiker haben meist durch die Symptome mit Einschränkungen und Belastungen im Alltag zu kämpfen. Besonders schwer trifft es Patienten, die an einer Kreuzallergie leiden. Der Begriff Kreuzallergie oder Kreuzreaktion bedeutet, dass Pollenallergiker nicht nur eine allergische Reaktion auf bestimmte Allergene wie beispielsweise Birkenpollen aufweisen, sondern auch auf gewisse Lebensmittel, wie Obst- oder Nusssorten. Grund dafür ist der ähnliche chemische oder biologische Aufbau der Auslöser.

Die Diagnose kann mit einem Allergietest gestellt werden, jedoch erkennen viele Patienten schon im Vorhinein ein Muster, wenn nicht nur die typischen Symptome eines Heuschnupfen, wie rinnende, juckende Nase, gerötete, tränende Augen und häufiges Niesen auftreten, sondern auch Unverträglichkeitsreaktionen beim Verzehr von Lebensmitteln festgestellt worden sind.
Häufig treten Allergien auf Birkenpollen, Erlenpollen oder Haselpollen in Verbindung auf mit allergischen Reaktionen auf Nüsse, kern- und Steinobst, Kiwis, Karotten, Sellerie und rohen Kartoffeln.

Menschen, die allergisch auf Gräser und Getreide reagieren, leiden auch häufig unter allergischen Reaktionen nach dem Verzehr von Mehl, Tomaten oder Hülsenfrüchte.

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Kreuzreaktionen nicht auf pflanzliche Lebensmittel beschränken. Auch Krustentiere, Milbenarten, Schnecken oder Muscheln können dieselben Reaktionen auslösen.

Tipps und Tricks um Heuschnupfensymptome zu reduzieren

Allergiker können die Pollen leider nicht ganz vermeiden, jedoch gibt es ein paar einfache Tricks, um den Symptomen vorzubeugen:

Am Land ist die Pollenkonzentration zwischen 4 und 6 Uhr in der Früh am stärksten, daher sollte das Lüften zu dieser Zeit vermieden werden. In der Stadt erreicht die Pollenkonzentration zwischen 19 und 24 Uhr das Maximum. Hier sollte am besten in der Früh und untertags gelüftet werden. Für die Fenster sind Pollenschutzgitter erhältlich, welche einfach mit Klebeband im Fensterrahmen fixiert werden. Auch für Autos mit Klimaanlagen gibt es Pollenfilter.
Natürlich werden trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen Pollen in die Wohnung oder das Haus gelangen. Dagegen kann man ein nasses Handtuch auf den Heizkörper hängen, denn die Pollen bleiben darauf hängen.
Ganz wichtig ist auch, dass die Straßenbekleidung nicht ins Schlafzimmer gebracht wird, und vor dem Schlafengehen die Haare gründlich gewaschen werden.
Zu guter Letzt kann auch eine Nasendusche durchgeführt werden. Diese spült die Pollen und den Schleim aus der Nase und befeuchtet sie gleichzeitig.

Wenn die herkömmlichen Tricks nicht mehr ausreichen, sind Antihistaminika zu empfehlen. Dadurch werden die Symptome schnell bekämpft und Ihre Patienten können die Pollenzeit gut überstehen.

Empfehlung für die kommende Allergiesaison

Antihistaminika, wie Allegra®, verschaffen schnelle Linderung der Symptome und verbessern die Lebensqualität der PatientInnen, indem sie die typischen Beschwerden wie Niesen, eine juckende, rinnende oder verstopfte Nase und juckende, gerötete und tränende Augen lindern.

Allegra® ist ein rezeptfreies Antihistaminikum der neuesten Generation mit dem Wirkstoff Fexofenadinhydrochlorid. Dieser gelangt nicht über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn und wirkt daher weniger ermüdend als Antihistaminika der ersten Generation.
Da Allegra® nicht in der Leber verstoffwechselt wird, ist keinerlei Dosisanpassung für PatientInnen mit Störungen der Leberfunktion indiziert.

Vorteile von Allegra®:

  • Antihistaminikum der dritten Generation
  • günstiges Wirkprofil
  • macht nicht müde1, 2,*
  • schnell wirksam – innerhalb einer Stunde
  • anhaltend wirksam – 24 Stunden3

Letzte Aktualisierung: 22.05.2019