VERDAUUNGSPROBLEME BETREFFEN BEREITS DIE JÜNGSTEN

Wie eine aktuelle schwedische Untersuchung1 zeigt, leidet beinah jedes fünfte Kind an Verdauungsproblemen. Im Rahmen dessen kommt der Obstipation aufgrund der vergleichsweise hohen Rate (17 Prozent) – unabhängig von Alter und Geschlecht – eine besondere Rolle zu. Auch abdominelle Schmerzen und Probleme, die im Zusammenhang mit einer vermehrten Gasbildung im Darm stehen, wurden von den befragten Kindern im Alter zwischen 3,5 und 15 Jahren genannt. Auffällig: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Kinder mit Verstopfung erhielten keinerlei Behandlung. Und das, obgleich fast 60 Prozent über Bauchschmerzen und unangenehme Geruchsbildung klagten. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Beschwerden oft nicht eindeutig und die Eltern entsprechend unsicher sind, ob es sich tatsächlich um eine Obstipation handelt.

Ursachen und Tipps zur Behandlung

Ein Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker kann Sicherheit bringen. Eine häufige Ursache für Verstopfung ist falsche Ernährung, vor allem der Mangel an Ballaststoffen. Am besten gewöhnt man das Kind von klein auf daran, ballaststoffreiche Speisen zu sich zu nehmen, wie beispielsweise Vollkornbrot, Müsli aus Vollkorngetreide, Obst und Gemüse. Des Weiteren ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Wasser und ungesüßten Tees erforderlich. Durch die Flüssigkeit wird der Wassergehalt des Stuhls erhöht, so wird dieser weicher und kann leichter ausgeschieden werden.

Haben Kinder z.B. einmal schmerzhafte Erfahrungen beim Stuhlgang gemacht, halten sie aus Angst vor erneuten Schmerzen ihren Stuhl oft ein. Manchmal kommt es auch vor, dass das Kind den Stuhl zu lange einhält, weil es sich schämt, eine öffentliche Toilette zu benutzen. Neben einem gezielten Training, das den Kindern dauerhaft richtiges Verhalten beim Toilettengang beibringen soll, können Stuhlweichmacher bei Bedarf zur akuten Linderung der Beschwerden beitragen.

Regelmäßiger Toilettengang

Das Kind sollte ermuntert werden, morgens als erstes auf die Toilette zu gehen, ebenso wie nach jeder Mahlzeit und jedem Snack. Insbesondere bei Kleinkindern werden hier bessere Resultate erzielt, wenn man etwas bestimmter klingt. Es sollte also nicht gefragt werden: „Möchtest du zur Toilette gehen?“, sondern zum Beispiel ganz einfach “Zeit aufs Klo zu gehen“.

Stuhlweichmacher

DulcoSoft® Flüssig, ein Medizinprodukt mit Macrogol 4000, bietet eine einfache und gut verträgliche Hilfe, die nach Rücksprache mit dem Arzt bereits für Kinder ab 2 Jahren geeignet ist. Die Lösung weicht harten Stuhl auf und bietet eine schonende Hilfe bei unregelmäßigem, hartem Stuhlgang – für einen einfacheren und angenehmeren Toilettengang. DulcoSoft® Flüssig ist nach chefärztlicher Vorabbewilligung nun erstattungsfähig.
DulcoSoft® Flüssig kann sowohl in der Schwangerschaft und Stillzeit (nach Rücksprache mit dem Arzt) sowie bei Menschen, die an Hämorrhoiden leiden, angewendet werden, da ein harter und trockener Stuhl ein verstärktes Pressen erfordert und so die Hämorrhoiden noch verstärken kann. In einem Praxistest bestätigten 90 Prozent der Teilnehmerinnen, dass DulcoSoft® Flüssig den Stuhl aufweicht und 84 Prozent, dass es den Toilettengang wieder angenehm macht.2
Die geschmacksneutrale Lösung ermöglicht eine flexible Dosierung und kann einfach mit heißen und kalten Getränken gemischt und so gut in den Alltag integriert werden.

 

 

Letzte Aktualisierung: 15.07.2020