Wie die besinnliche Zeit nicht zum Stress wird

Weihnachtsfeiern organisieren, Freunde auf Christkindlmärkten treffen, Geschenke besorgen, Haus auf Vordermann bringen, Räume dekorieren – es ist leicht, jedes Jahr wieder in die Falle zu tappen und die „besinnliche Zeit“ in Wochen voller Stress zu verwandeln. Der Trubel kann dann zur Belastung werden und sogar krank machen, vor allem wenn auf Dauer zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf das Immunsystem schwächen.

Hier heißt es, Stopp zu sagen, auf die eine oder andere Veranstaltung zu verzichten und gezielt auf sich selbst zu schauen. Wichtig ist, die Termine locker zu organisieren, Aufgaben zu verteilen und ruhige Phasen einzuplanen. Wer den einen oder anderen Tipp beherzigt, kommt schon etwas besinnlicher und bewusster durch diese Zeit.

Tipps für eine besinnliche Zeit

Planen, Prioritäten setzen

  • Einen Überblick im Kalender verschaffen: Welche Termine sind wirklich wichtig? Welche Abendessen, Feiern oder Punschtreffen kann man streichen? Wann stehen welche Besorgungen an?
  • Unternehmungen und Besorgungen miteinander verbinden: Freunde treffen und Kekse backen oder Deko basteln. Gemeinsamer Einkaufsbummel mit Verwandten oder Freunden und die wichtigsten Geschenke besorgen.
  • Aufgaben aufteilen: In der Familie bzw. im Haushalt die Zuständigkeiten gerecht verteilen, Stress und Streit vermeiden.
  • Geschenke besorgen: Je früher man anfängt, sich Gedanken zu machen und die jeweiligen Geschenke kauft oder bestellt, umso einfacher wird es. Auch Online-Bestellungen früh erledigen: Post und Paketdienste sind vor Weihnachten ziemlich ausgelastet.

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Keine Gefahr - grundsätzlich

Abgesehen von bestimmten Verhaltensregeln, die man beachten sollte (siehe weiter unten), sind Lebensmittel in fremden Ländern grundsätzlich aber keine Gefahr. „Mitteleuropäer vertragen, sofern keine Lebensmittelallergie oder –intoleranz vorliegt, eigentlich alle Lebensmittel ganz gut“, meint Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm, Präsident des Österreichischen Akademischen Institut für Ernährungsmedizin.

Was hilft also, um im Urlaub fit zu bleiben? TCM-Ernährungsberaterin Katharina Ziegelbauer rät dazu: Maß halten bei der Menge, mindestens drei Stunden Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalten, hauptsächlich Wasser trinken, essen und dabei auf den Körper hören und den Urlaub genießen.

Auf die Gesundheit achten
  • Ruhige Stunden einplanen: Zuhause gemütliche Phasen auf der Couch verbringen, mit schöner Musik und einem entspannendem Film verwöhnen etc.
  • Gesund kochen und essen: Besonders in der kalten Jahreszeit viel Gemüse, Obst und vitaminreiche sowie ballaststoffreiche Zutaten in die Rezepturen einplanen. Zeit zum Kochen nehmen, riechen, schmecken, entspannen, genießen.
  • Spazieren gehen: Frische Luft und Bewegung im Freien stärken das Immunsystem.
  • Auf den Sport nicht vergessen: Regelmäßiger Sport hilft beim Stressabbau und ist gut für die Fitness und das Immunsystem.
  • Ein warmes Bad nehmen: Ätherische Öle, Düfte, Schaumbad und warmes Wasser entspannen und helfen, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht mit Kosmetikprodukten verwöhnen.
  • Alkohol und Kekse vermeiden: Beides ist sehr verlockend. Genießen ist erlaubt, zu viel davon sorgt für einen Kater – auch was den Blick auf die Waage betrifft.
Die Stimmung aufhellen
  • Abendspaziergänge: Manche Orte sind abends schöner als tagsüber, v.a. im Advent. Lichterketten, Kränze und Laternen vor den Häusern und an den Fassaden sorgen für eine schöne Stimmung.
  • Raus aus dem Trott: Viele Hotels und Tourismusorte bieten in der Adventzeit Pauschalen für erholsame Tage mit Wellness, Genuss und stimmungsvollen Veranstaltungen an.

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  • Kirchen, kirchliche Feste, Konzerte besuchen: Selbst Personen, die nicht gläubig sind, können möglicherweise die feierliche Stimmung nutzen, um nachzudenken, zur Ruhe zu kommen oder Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen.
  • An Wohltätigkeitsveranstaltungen teilnehmen: Ob beim Punschtrinken für den wohltätigen Zweck, beim Kauf von Kunsthandwerk in sozialen Einrichtungen oder Mithelfen im Obdachlosenheim – Zeit und Geld zu schenken, hilft. Mitgefühl zu zeigen, ist immer angebracht. 

Letzte Aktualisierung: 22.01.2020