Dr. Johanna Bardy, Hanusch Krankenhaus Wien, nimmt sich eines Patienten an, der postoperativ eines Pankreastumors einen Typ-3 Diabetes ausbildet. Gerade wegen einem schlechten Allgemeinzustand des Patienten ist eine einfache und effektive Diabetestherapie notwendig.  

OA Dr. Helmut Brath, Gesundheitszentrum Favoriten, begegnet ein Patient der bei einer Routineuntersuchung stark erhöhte Blutglukose zeigt. Gewichtsverlust und Polyurie deuten auf einen Typ-1 Diabetes hin. Hohe C-Peptid-Werte lassen aber vermuten, dass Dinge nicht so einfach sind wie sie auf den ersten Blick erscheinen.

OA Dr. Stefan Ebner, Klinikum Kepler Universität Linz, behandelt einen Patienten mit Kardio-renalem Syndrom. Dialyse ist unabdingbar. Die in der Dialyseflüssigkeit enthaltene Glukose und damit verbundene Kalorienbelastung ist für diesen Patienten aufgrund seines Diabetes nicht ohne Therapieanpassung zu verkraften.

OA Dr. Roland Edlinger, Krankenhaus Hietzing, beschäftigt sich mit einer Patientin, die über häufige nächtliche Hypoglykämien und Schlafstörungen berichtet. Erschwert wird die Therapie durch eine bestehende Herz- und Niereninsuffizienz. Der Zustand der Patientin hat sich durch Änderungen des Lebensstils weiter verschlechtert – eine Anpassung der Therapie muss durchgeführt werden.

OA Dr. Dietmar Hubner, Klinikum Wels-Grieskirchen, erzählt von einem Patienten mit Leber-, Herz- und Nierenproblemen, bei dem der HbA1c Wert deutlich zu hoch liegt. Schwankungen des Blutzuckers werden duch eine Prednisolon Therapie noch zusätzlich verschlimmert. Um die Schwankungen und Hypoglykämien in den Griff zu bekommen, muss die Insulintherapie geändert werden.

OA. Dr. Josef Kletzmayr, Klinik Donaustadt, schildert einen Fall einer 71-jährigen Patientin, die auf die COVID Station aufgenommen wurde und aufgrund der eingeleiteten Glucocorticoidtherapie hohe Blutzuckerentgleisungen entwickelt. Welche antiglykämischen Therapiemöglichkeiten können der Patientin während ihrer COVID Infektion helfen und den Blutzucker stabilisieren?

Prof. Dr. Julia Mader, Medizinische Universität Graz, berichtet von einem 72-jährigen, Dialyse-pflichtigen Typ-2 Diabetiker. Der Patient hat ebenfalls eine koronare Herzerkrankung mit Hypertonie und Vorhofflimmern. Bei Vorstellung mit der Bitte um Therapieoptimierung wies der Patient bereits einen HbA1c Wert von 8.9% auf und verbrachte viel Zeit in Hyper- sowie Hypoglykämie (hohe Glukose-Variabilität). Wie kann dem Patient geholfen werden?

OA Dr. Michael Resl, Barmherzige Brüder Linz, trifft auf einen Patienten mit einem langfristig untertherapierten Typ-2 Diabetes. Eine massive Blutzuckerentgleisung bringt den Patienten dazu seine Therapie zu überdenken. Folgeschäden wie PAVK und Niereinsuffizienz, sowie eine Neigung zu häufigeren Hypoglykämien, machen die Therapieentscheidung allerdings schwer.

Dr. Michael Schranz, LKH Salzburg, wird mit einem akuten COVID-19 Patienten konfrontiert. Die Standardtherapie mit Cortison lässt allerdings mit Schwankungen im Blutzucker rechnen. Um sicherzustellen, dass der Blutzucker für die Dauer der Infektion gut kontrolliert werden kann, muss also eine Therapieanpassung gemacht werden.

OA Dr. Lars Stechemesser, LKH Salzburg, übernimmt die Behandlung einer Patientin mit fortgeschrittener Nierenerkrankung. Es zeigt sich, dass orale Antidiabetika nicht zur Blutzuckerkontrolle ausreichen. Mit einer Insulintherapie die stationär begonnen wird konnte der Blutzucker unter Kontrolle gebracht werden – doch hat die Patientin Schwierigkeiten die Therapie nach Entlassung der Klinik fortzuführen.

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