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SYMPTOME

SYMPTOME VON VORHOFFLIMMERN

Vorhofflimmern kann sehr unterschiedliche Symptome zeigen. Häufig leiden Patienten unter Herzklopfen und Atemnot. Vorhofflimmern kann auch von Schwäche, Ohnmacht und Schwindelanfällen sowie Brustschmerzen begleitet werden.

Die Beschwerden können für den Patienten sehr dramatisch sein und zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen. Vielfach verlaufen Vorhofflimmer-Attacken aber auch symptomfrei und vom Patienten völlig unbemerkt.

Das Auftreten oder Fehlen von Symptomen sagt aber nichts über die objektive Schwere der Erkrankung aus. Patienten, bei denen Vorhofflimmern ohne weitere Beeinträchtigung verläuft, haben ein genauso hohes Risiko für Komplikationen und Folgeerkrankungen, wie Patienten, die Symptome zeigen.

Ursachen und Folgen

Vorhofflimmern tritt meist als Folge anderer Grunderkrankungen auf. Häufigste Ursache sind Grunderkrankungen des Herzens. Zu den Auslösern von Vorhofflimmern zählen außerdem eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und übermäßiger Alkoholkonsum („Holiday Heart Syndrom“). Das Auftreten von Vorhofflimmern kann durch eine genetische Disposition (Erkrankung eines Elternteiles) und psychosoziale Faktoren (Ärger, Feindseligkeit) begünstigt werden.

Erkrankungen des Herzens, die zu Vorhofflimmern führen können, sind:

• Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung)
• Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
• Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
• Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
• Verengung einer Herzklappe (Mitralstenose)

Das Risiko, aufgrund der Grund- bzw. Begleiterkrankung an Vorhofflimmern zu erkranken, kann der Arzt anhand klinischer Faktoren (= Verlauf und Erscheinung der Begleitkrankheit) und apparativer Untersuchungen (Elektrokardiogramm, [EKG]) abschätzen.

Datum: 06.11.2015

Letzte Aktualisierung: 22.03.2016